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Laut Medienberichten - nach unserem Verständnis

In Dresden

1. Februar 2012

Gesellschaft und Wirtschaft. Drei Wochen vor den zu erwartenden Protesten gegen den geplanten Neonazi-Aufmarsch am 13. und 18. Februar hat das Aktionsbündnis Dresden-Nazifrei noch einmal Stellung gegen das Vorgehen von Polizei und Staatsanwaltschaft bezogen. Es gibt offenbar keine rechtsstaatlichen Grenzen bei der Verfolgung von Blockaden, stattdessen Repression und Kriminalisierung.

2011 sieben Prozent mehr Vertragsabschlüsse auf Dresdner Ausbildungsmarkt. Sinkende Schülerzahlen und steigende Nachfrage nach Fachkräften in Wirtschaft und Industrie sorgen dafür, dass kaum noch ein Schulabgänger ohne Lehrstelle bleiben muss. Insgesamt erhielten bis Jahresende rund 5200 Bewerber eine Zusage. Mit 1129 abgeschlossenen Verträgen wurden die meisten Lehrstellen im Handel vergeben, dazu zählen sowohl der Groß- und Außen-, als auch der Einzelhandel. Mit Abstand folgen Metalltechnik (985) und kaufmännische Berufe (867).

Die 17. vorweihnachtliche DNN-Spendenaktion „Dresdner helfen Dresdnern“ ist mit einem überaus erfolgreichen Ergebnis zu Ende gegangen: Genau 137.002,04 Euro,  fast 8600 Euro mehr als im vergangenen Jahr, haben die DNN-Leser für bedürftige Dresdner gespendet. Die Summe setzt sich zusammen aus den Spenden der Leser, der DNN-Kunstauktion und dem Benefizkonzert in der Dreikönigskirche.

Mit der russischen Weihnacht ist das Weihnachtsgeschäft nun auch in Dresden endgültig vorbei. Mit dem Ansturm aus dem fernen Russland auf die Landeshauptstadt hatte sich die Saison für Dresdner Händler um einiges verlängert. Der Weihnachtstourismus aus dem Osten ließ mächtig die Kassen klingeln.

Am 20. Januar erlebten 2.200 Gäste in der Dresdner Semperoper eine unvergessliche Ballnacht. Mit dabei: außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur. Viele Menschen feierten aber auch auf dem Theaterplatz vor dem berühmten Opernhaus. Damit die Gäste des Semperopernballes nicht vor Hunger aus den Schuhen kippen, umsorgte sie der Dresdner Sternekoch Stefan Hermann mit einem Team von 50 Köchen und 300 Servicemitarbeitern.

Marie und Alexander – diese Namen werden sich in ein paar Jahren überproportional häufig in den ersten Klassen der Dresdner Grundschulen wiederfinden. Marie war im Jahr 2011 am beliebtesten bei 122 neugeborenen Mädchen, dahinter folgten 106 Mal Sophie und 103 Mal Johanna.

Das Mediationsverfahren zwischen der Landeshauptstadt Dresden und dem Immobilienkonzern Gagfah vor dem Landgericht Dresden ist gescheitert. Nun muss die 9. Zivilkammer den Fall per Urteil entscheiden. Die Stadt hatte die Woba Nordwest und die Woba Südost auf rund 1,1 Milliarden Euro verklagt.

Studium. Sachsens Hochschulen luden im Januar zum Tag der offenen Tür ein. Unter dem Motto „Studieren probieren“ konnten sich Abiturienten bei Probevorlesungen und Vorträgen über verschiedene Studienfächer informieren. „Dadurch sollen mehr junge Menschen motiviert werden, ein Studium in Sachsen aufzunehmen“, warb Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer.

Kultur. Das internationale Interesse am Filmfest Dresden wächst weiter. In diesem Jahr seien Streifen aus 82 Ländern eingereicht worden, teilten die Organisatoren mit. Für das Internationale Kurzfilmfestival gingen insgesamt 2222 Beiträge ein, mit einer Gesamtfilmlänge von 815,9 Kilometern. Sie repräsentieren Vielfalt und Bandbreite des Kurzfilmschaffens. Das auf Animations- und Kurzfilme spezialisierte Festival findet vom 17. bis 22. April statt.

Das erste Stadtwiki-Archiv Deutschlands gibt es seit 2003 in Dresden. Inzwischen blicken die rund 400 ehrenamtlichen Macher, die eine Art Wikipedia über Sachsens Hauptstadt zusammenstellen, auf erfolgreiche Jahre zurück. Allein 2011 wurden 1000 Artikel eingestellt, nun umfasst das Wiki bereits 4000 Artikel über die Geschichte und Gegenwart Dresdens.

Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) hatte 2002 seine Dissertation mit dem Titel „Der Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands (1952 bis 1975)“ fertiggestellt. Im Jahr 2006 wurden Anschuldigungen laut, er habe dabei aus einer unveröffentlichten Magisterarbeit abgeschrieben. Das Plagiatsverfahren wurde jetzt eingestellt, doch Wöllers Doktorvater Ulrich Kluge distanziert sich weiter von der Dissertation des Ministers.

Am 6. Januar öffnete die Ausstellung vom Kunstmaler Alexej Dolgich (60) im Kreativzentrum „Omnibus“. In tiefer Trauer teilen wir mit, dass der Kunstmaler unerwartet plötzlich verstarb.

Sport. Radsport-Weltmeisterin Judith Arndt, Kugelstoß-Weltmeister David Storl und das Eiskunstlauf-Weltmeisterpaar Aljona Savchenko/Robin Szolkowy sind die sächsischen „Sportler des Jahres 2011“. Sie wurden bei der Sächsischen Sportgala mit der Sächsischen Sportkrone geehrt. 900 Sportler und Gäste feierten die Sieger der Umfrage des Landessportbundes Sachsen (LSB).

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben ihr Champions-League-Spiel bei Rabita Baku erwartungsgemäß mit 0:3 verloren. In der aserbaidschanischen Hauptstadt setzte es beim aktuellen Vize der Meisterliga eine deutliche Pleite. 17:25, 17:25 und 16:25 hieß es am Ende beim Top-Favoriten.

Kriminalität. Nach einer beispiellosen Einbruchsserie im vergangenen Jahr beschuldigt die Polizeidirektion Dresden einen 25-jährigen Mann aus Radebeul, mindestens 50 Einbrüche begangen zu haben. Der junge Mann hatte sich vor allem auf Einbrüche in Geschäfte und Büros spezialisiert und war hauptsächlich im Dresdner Raum unterwegs. In den durchsuchten Räumlichkeiten fand die Polizei unter anderem 26 Fahrräder, sieben Laptops, mehrere Handys, Geldkassetten und Werkzeuge und sogar aufgebrochene Tresore. Den Gesamtwert bezifferten die Beamten auf rund 100.000 Euro.

Unbekannte haben einen Zigarettenautomaten gesprengt und hohen Sachschaden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, zündeten die Täter offenbar eine selbst gebastelte Vorrichtung. Die genauen Umstände der Tat waren zunächst unklar.

 

Die Redaktion wünscht den Lesern ein erfolgreiches neues Jahr!

1. Januar 2012

Gesellschaft und Wirtschaft. Wie üblich, feierten Erwachsene und Kinder fröhlich Advent- und Weihnachtsfeste im Dezember. Mehr als 500 Bergleute sind bei der traditionellen Dresdner Bergparade durch die Dresdner Altstadt gezogen. Fünf bergmännische Orchester sorgten für die musikalische Unterhaltung von Tausenden Schaulustigen rund um den Striezelmarkt. Erwachsene kauften  Geschenke für Verwandte, Freunde und die eigene Familie. Für die Kinder gab es unterhaltsame Spiele. Auf den Fotos sieht man Szenen von der Weihnachtsaufführung im Kinder- und Elternzentrum „Kolibri“, zusammen mit der Balletschule von Elena Haase-Markelova. Viele Lehrer und Kinder nahmen als Mitwirkende an der festlichen Aufführung teil, andere genossen sie als aktive Zuschauer.



Zu Weihnachten suchen viele Menschen bei der Telefonseelsorge Trost. „Vor allem Menschen, die einsam sind, greifen dann eher zum Hörer“, sagte eine Sprecherin der Diakonie Sachsen in Radebeul. Oft eskalierten auch Familienfeiern. Der Erwartungsdruck zu Weihnachten sei oftmals einfach zu groß.

Während der letzten 3 Jahre erhöhte sich in der Stadt die durchschnittliche Miete um rund 20 Prozent. Ab Neujahr verringerte die Stadtregierungdas Wohngeld für sozialgeschützte Mieter. Es scheint die Formel zu gelten: Die Reichen (Vermieter) werden reicher, arme Menschen verarmen.

Mehr als fünf Jahre nach Abschluss der Sanierung wird der Dresdner Hauptbahnhof zu einem Konsumtempel ausgebaut. Wie der Bahn-Konzernbeauftragte für Sachsen, Artur Stempel, am Mittwoch in Leipzig mitteilte, sollen bis 2014 für rund 25 Millionen Euro in den teilweise leerstehenden Räumen unterhalb der Hochbahnsteige auf rund 11.000 Quadratmetern 40 Läden für Dienstleistungen und Handel entstehen. Sachsen hat seine größte Einzelinvestition für das Gesundheitswesen abgeschlossen. Im Dezember wurde das knapp 144 Millionen Euro teure Diagnostisch-Internistisch-Neurologische Zentrum (DINZ) im Universitätsklinikum Dresden eröffnet. „Dieses Geld ist hervorragend angelegt – nämlich in die Gesundheit unserer Bürger", sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).

 Sachsens Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die Klagen von drei Naturschutzverbänden gegen den Bau der Waldschlößchenbrücke in Dresden zurückgewiesen. Dennoch ist der Rechtsstreit um die Baugenehmigung für die Brücke über die Elbe nicht beendet. 

Die Elbe Flugzeugwerke Dresden bauen derzeit 18 Passagiermaschinen zu Frachtfliegern um. Im Betrieb beschäftigt sind rund 1.100 Mitarbeiter. Der Auftrag durch die DHL-Tochter European Air Transport sichert Arbeitsplätze und lastet den sächsischen Traditionsbetrieb bis 2013 aus.

Am 10. Dezember 1961 wurde an der Kreuzung Könneritzstraße - Schweriner Straße die erste vollautomatisch arbeitende Lichtsignalanlage (LSA) installiert. Anlässlich des 50. Jahrestags der Installation wurde zur Besichtigung der ältesten aktiven Ampel-Steuerungsstelle unter dem Carolaplatz eingeladen.

Unter dem Motto „Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist“ hat das „Aktionsbündnis Dresden Nazifrei“ einen Aufruf zu Massenblockaden am 13. Februar 2012 in Dresden veröffentlicht. Zwei Monate vor dem Jahrestag der Bombardierung der Stadt im Jahre 1945 erhielt das Bündnis dabei breite Unterstützung von Organisationen, Künstlern, Politikern und Einzelpersonen.

  Sachsen setzte das NPD-Verbot auf die Tagesordnung der Ministerpräsidenten-Konferenz am 15. Dezember in Berlin. Sachsen strebe einen gemeinsamen Beschlussvorschlag mit Bayern an. Darin wird die Prüfung eines Verbotsverfahrens begrüßt.

Der Hilfstransport der „Aktion Hoffnung" ist im Dezember aus Dresden in Richtung Swenigorodka in der Ukraine gestartet. Der Laster wurde mit über 975 Paketen und Beuteln mit Bettwäsche, Kleidung und Spielzeug beladen. Diese hatten 505 Bürger am ersten und zweiten Advent im Rathaus abgegeben, dazu kommen noch 942,50 Euro Geldspenden.

Der Erfinder eines speziellen Fahrrads stellte seine Schöpfung in einer Ausstellung vor. Das rief dort ein lebendiges Interesse bei zahlreichen Besuchern und anderen bekanten Kollegen heraus. Einer von ihnen – der berühmte Reisende auf dem Fahrrad – bewertete hoch die Bequemlichkeit der originalen Konstruktion. Der Erfinder wartet noch auf einen interessierten Unternehmer. 


Umwelt. Papier und Pappe können die Dresdner ab Januar nur noch an rund der Hälfte der 640 Wertstoffcontainerplätze entsorgen. Grund hierfür ist die Blaue Tonne, die das bisherige Sammelsystem ablöst und durch die Stadt Dresden eingeführt wird.

Kultur. In der vorweihnachtlichen Woche stellte die Semperoper die Choreographie zum musikalischen Märchen „Peter und der Wolf“ vom russischen Komponisten Sergej Prokofjew und das Ballett „Der Nussknacker“ von Peter Tschajkowskij vor. Das Orchester der Dresdner Philharmonie mit dem Geiger Vadim Gluzman gab drei Konzerte mit der Musik von russischen Komponisten (Prokofjew, Tschaikowski, Glasunow) im Kulturpalast. Bis 15. Januar findet im Festspielhaus Hellerau eine Ausstellung der modernen Kunst aus Sankt-Petersburg statt. Zwischen den Weihnachtstagen und dem Jahresende spielte DEREVO vom 26. bis 28.12. letztmalig im Festspielhaus Hellerau „Tropfen im Ozean“, ein bewegtes, musikalisches Bühnenstück.

Ein musikalisch-literarischer Salon – Klangbilder und  Gedichte mit Flöte – fand im Deutsch-Russischen Kulturinstitut statt. Sergej Birjukov und Elizaveta Birjukova trugen Gedichte, parallel zu Werken der neuen Musik für Flöte vor. Der russische Avantgardist S. Birjukov rezitierte seine Lautgedichte in dadaistischer Manier in russischer und deutscher Sprache mit großer Gestik und verhalf so, in Verbindung mit der Musik, zu einem bezaubernden Klangerlebnis.

Kriminalität. Beamte der Dresdner Zollfahndung und der Polizeidirektion haben vier Haftbefehle vollstreckt und sieben Gebäude in Dresden sowie ein Haus in Meißen durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, entdeckten die Zöllner bei der Durchsuchung Drogen mit einem Gesamtgewicht von rund 600 Gramm, außerdem Waffen und einen Elektroschocker.

Im Dezember ist ein Unbekannter durch ein offenstehendes Fenster in eine Wohnung an der Friedrich-Adolph-Sorge-Straße eingedrungen. Laut Polizei durchsuchte er innerhalb weniger Minuten das Schlafzimmer und stahl Schmuck und Bargeld im Wert von rund 4500 Euro. Bereits 20 ähnliche Delikte hat die Polizei seit Oktober im Süden und Osten der Stadt verzeichnet.

  1.  Dezember 2011

Gesellschaft und Wirtschaft. Die Dresdner Werke und Institute haben offenbar gute Entwicklungschancen. Die Elbe-Flugzeugwerke sollen einen großen Teil der Wartungsarbeiten für die A400M-Flotte durchführen. Deutschland hat 53 A400M bestellt und hält sich eine Option für sieben weitere Maschinen offen. „In Dresden wird hervorragende Arbeit geleistet. Der Standort hat sich bewährt“, sagte Airbus- und Ex-EADS-Chef Thomas Enders. Die Max-Planck-Gesellschaft wird in den kommenden zwei Jahren rund 8,5 Millionen Euro in den Ausbau und die technologische Aufrüstung ihres Dresdner Forschungsinstituts für Chemische Physik fester Stoffe (MPI-CPFS) investieren.

Der Weihnachtsverkauf fing an. Die Verkäufer hoffen in diesem Jahr auf ein gutes Weihnachtsgeschäft. Viele Branchen wie etwa Spielzeugwaren, Uhren und Schmuck, Bücher oder Unterhaltungselektronik erwirtschaften von Ende November bis Mitte Januar bis zu einem Drittel ihres Jahresumsatzes.

Pünktlich um 11.11 Uhr am 11.11.11 stürmten die Dresdner Narren das Rathaus. Bereits zum 20. Mal übernahmen sie mit Fanfaren und Pauken vorübergehend den Schlüssel von Sozial-Bürgermeister Martin Seidel - und damit die Macht. Die närrische Saison stand dieses Jahr unter dem märchenhaften Motto „Geister, Elfen oder Feen – viele Zauberwesen könnt Ihr seh’n“.

Sachsen will mehr Touristen aus aller Welt ins Land locken. Die Zahl der Übernachtungen soll von 16,8 Millionen im vergangenen Jahr bis 2020 auf 19 Millionen jährlich steigen, sagte Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP): „Es ist noch Potenzial vorhanden. Um es zu heben, müssten aber die Kräfte gebündelt werden“.

Am 25. November fand Preisverleihung für den Sächsischen Integrationspreis 2011 im Plenarsaal des Sächsischen Landtags statt, mit Grußworten des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler, der Sächsischen Staatministerin Christine Clauß und des Sächsischen Ausländerbeauftragten Prof. Dr. Martin Gillo (v. rechts im Foto). Die Würdigung der Preisträger trugen Schüler des St. Benno-Gymnasiums vor.



Die CDU lehnt Blockaden gegen die Dresdner Neonazi-Aufmärsche ab und reicht allen Demokraten zum friedlichen Protest die Hand. „Wenn sich alle Parteien und Organisationen auf eine Protestform verständigen, dann kann es eine große Demonstration in Sicht- und Hörweite der Neonazis geben“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Hartmann.

Zwei Dresdner gehören zu den sächsischen Landessiegern im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks. Christin Richter ist die Siegerin bei den Orthopädiemechanikern und Bandagisten. Ebenfalls aus der Landeshauptstadt stammt mit Claudia Jacquemin, die beste Fotografin des Jahrgangs. Sie lernte beim Dresdner Fotografen Christian Lorenz.

Kultur. Das 29. Internationale Pantomime-Festival fand im November in Dresden statt. Viele Künstler aus Deutschland, der Schweiz, Spanien und Russland zeigten die hohe Kunst der Körpersprache. Das Programm bot eine bunte Mischung aus Clownerie, Maskentheater und klassischer Pantomime.

Am 20. November war das Panorama-Bild „1756 Dresden" letztmalig für die Öffentlichkeit zu sehen. Am 1. Dezember werden die Leinwände im Asisi-Panometer in Dresden-Reick im Rahmen einer Finissage dann endgültig herabgelassen, bevor am 10. Dezember das neue Panorama „Rom 312" eröffnet.

Interaktive Klangwand, vernetzte Vibratoren und Tanzlabor – rund 50 nationale und internationale Künstler zeigten aktuelle Projekte der computergestützten Kunst beim diesjährigen Cynetart-Festival in Dresden.

Die 16. DNN-Kunstauktion findet  seit dem 29. November, wie gewohnt, im Sparkassenhaus statt. Seit 17. November können dort  93 Kunstwerke  besichtigt werden. In der Slideshow kann man die Bilder bestaunen!

Der Regisseur Cyril Tuschi zeigte seinen neuen Doku-Thriller in Dresden und einigen anderen deutschen Städten. Er portraitierte einen der schillerndsten und umstrittensten Männer des neuen Jahrtausends: Chodorkowski, Oligarch, Multimillionär und Russlands bekanntester Gefangener. Fünf Jahre lang recherchierte und drehte Tuschi in Russland, Deutschland, Israel und den USA. Er interviewte Zeitzeugen, Freunde, Kritiker und Familienmitglieder Chodorkowskis. Am Ende des Films gibt es eines der seltenen Live-Interviews mit Chodorkowski selbst.

Wie es schon Tradition ist, lädt DEREVO auch in diesem Jahr wieder um die Weihnachtstage, in Kooperation mit dem Zentrum der Europäischen Künste Dresden, ins Festspielhaus Hellerau ein! Gestartet wird am 14.12 mit einer kleinen Premiere: die jungen DEREVO-Mitstreiter zeigen „Schnee-Flocken“, einen Improvisationsabend. Neu ist auch die Kooperation mit Studenten der Studienrichtung Theatermalerei, die, nach Motiven von DEREVO, vom 14. bis 28.12 die Ausgestaltung des Foyers mit Zeichnungen und Objekten übernehmen. Am 17./18.12 ist im großen Saal eine Neufassung von „Mephisto-Waltz“ zu sehen. Zwischen den Weihnachtstagen und dem Jahresende spielt DEREVO vom 26. bis 28.12 „Tropfen im Ozean“, ein bewegtes, musikalisches Bühnenstück. Die Premiere im April dieses Jahres war ein nostalgischer Beitrag zu 50 Jahren bemannter Weltraumflug und zum 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft St. Petersburg – Dresden. Die Inszenierung „Harlekin“ wurde als Preisträger der Goldenen Maske – des russischen Theaterpreises – nominiert. DEREVO ist aus diesem Anlass im Frühjahr zum Gastspiel nach Moskau eingeladen, wo im Bolschoi Theater im April 2012 die Preisträger bekanntgegeben werden.

Sport. Extremkletterer und Weltreisende trafen sich in Dresden zur achten Ausgabe des „Bergsichten Filmfestival“. Berühmte Gäste erzählten über Ihre Abenteuer im Hörsaalgebäude der Technischen Universität. 32 Filme sowie vier Multivisionsvorträge standen auf dem Programm.

Kriminalität. Im Fall der Döner-Morde haben die beiden mittlerweile toten Neonazis ein Geständnis hinterlassen. Auf DVDs, die die Ermittler laut Medienberichten in dem abgebrannten Wohnhaus der Gruppe in Zwickau fanden, erklärten sie, ihre Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ sei ein „Netzwerk von Kameraden mit dem Grundsatz „Taten statt Worte“. Die Neonazis bekennen, mindestens neun Morde an Einwandern begangen zu haben. Die Gefahr für Leib und Leben durch rechtsterroristische und fremdenfeindliche Umtriebe ist um ein Vielfaches größer als durch islamistische Bedrohungen, sagte Sachsens Innenminister Markus  Ulbig (CDU).

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