Unsere Redaktion wünscht allen Frauen alles Gute!

Mit den Augen der GUS-Auswanderer gesehen:

Frauen lieben Sieger

Wladimir Kunow bemerkte und empfiehlt

Русский

Ja, Frauen lieben nur Sieger. Das ist weder gut, noch schlecht. Es ist eine schlichte Wahrheit: So einfach ist es. So ist die weibliche Natur. Sie entstand über viele Generationen im Prozess der Entwicklung. So denken manche, die Darwin ehren. Die Menschen, die sich an die andere Hypothese halten, formulieren es anders: So entwarf es der Schöpfer! Ihr Wesen blieb immer gleich. Die Franzosen sagen: «C´est la vie».

Die mitleidige und nachfühlende Regisseurin des berühmtesten (und einzigen) sowjetischen Spionagekrimis tadelt entschieden eine Frau, die ihren verletzten und schwächlichen Mann verließ und zum Gesunden und Kräftigen ging. Sie wird als eine sehr schlechte Frau bewertet, und sie sollte keinen Platz auf der Filmleinwand erhalten. Aber warum ist sie schlecht? Wie benimmt sich ein weibliches Individuum im naturgemäßen Zustand, in der Natur? Gibt es für sie keinen Sieger? Doch!

Humanisten können erwidern, dass der Mensch jenseits vom harten tierischen Darwinismus ist und nach anderen Gesetzen lebt. Man sollte doch vorsichtiger mit dem Begriff Humanismus umgehen, sonst führt er uns in die Irre. Es geschah so vor kurzem mit dem zugelaufenen Bären in Deutschland. Es ist doch klar: In der Natur gibt es keine Grenzen, sie ist kein Zoo. Selbstverständlich muss sich ein Bär ernähren. Natürlich beschäftigte sich der Bär mit der Nahrungssuche selbst. Der echte Bär ist kein Vegetarier, kein märchenhaftes tugendhaftes Wesen, kein Teddybär. Versuchen Sie bitte, eine Wildziege zu fangen oder sogar einen Hasen einzuholen. Kompliziert. Nahrung zu finden gelingt einfacher in einem Dorf, im Viehhof mit den Hennen und Kaninchen. Das ist einfach für einen Bären, aber es gefällt den Besitzern der Viehhöfe nicht. Alle begannen den Bären zu jagen, aber es gelang ihnen nicht, weil sie es nicht konnten. Sie bestellten die ausländischen fachmännischen Bärenjäger. Die Fachmänner schossen den bummelnden Räuberbär nieder. Aber sofort erhoben sich die Human-Touristen, besonders die Touristinnen. Sie boykottierten den ganzen Bärengau.

Die Humanisten sind gewiss überzeugt, dass es für sie genug Hennen und Puten in den Supermärkten gibt. Man kann sein erhabenes Gefühl als Konkurrent des Bären offenbaren. Aber der Besitzer hat nur einen Viehhof, und das Vieh ist genau gezählt. Wenn es mit dem Bär geteilt wird, geht das ins Geld.

Wir schweifen jedoch zu weit ab, sprechen wir über Frauen. Reagieren sie alle gleich? Aber was würde die Mitleidige sagen? Lieben die echten Frauen nur Sieger? Neulich bekam ich eine Bestätigung dafür. Ich erzähle.

Die Fußballweltmeisterschaft fand statt. Die Meisterschaft war in Deutschland, und die deutsche Mannschaft gewann fünfmal nacheinander. Alle Frauen waren verliebt. Natürlich liebten sie die Nationalhelden, die Ritter vom Lederball. Ihr Patriotismus war rückhaltlos und stürmisch, alle waren mit den  Nationalfarben geschmückt. Es war ein Höhepunkt im Leben der ganzen Nation.

Immer Gewinnen ist unmöglich. So verloren „unsere“ dann gegen die Italiener. Am Morgen ging ich auf einen Sprung in den Supermarkt. Ein sympathisches Kassiermädchen, welche Deutsche seit Generationen ist, schmückte sich mit den Farben der italienischen Fahne. Zum Teufel Patriotismus! Sie liebt die Sieger. Und sie hat Recht. Mit vollem Recht.

Kerle! Wollt ihr, dass die Frauen euch lieben? Gewinnt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Homepage


"Stimme im Internet" Alle Rechte vorbehalten