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Sternenhimmel Februar 2012 (10.02.2012, 21.30) Yevgeniya Leybel
Einige Leser schlugen vor, in der Zeitung Horoskope zu stellen. Einer schlug vor, sie zu schaffen. Die materialistisch erzogenen Redakteure entschieden, statt Horoskopen lieber den Sternenhimmel zu erklären. Das schien ihnen ein interessanteres Angebot zu sein. Der Europas Himmel ist, wie man weiß, sehr oft bewölkt. Wenn aber die Wolken wegbleiben, können wir abends und nachts Sterne und Planeten beobachten. Was alles strahlt da so hell in Finsternis? Unsere Rubrik gibt Auskunft. Die PlanetenVenus steht am abendlichen Westhimmel. Mars steht abends im Südosten im Löwen und ist die ganze Nacht über zu sehen. Jupiter im Widder steht noch abends am Westhimmel. Saturn in der Jungfrau steht bei Einbruch der Dunkelheit im Osten und morgens im Südwesten. Sterne und Sternbilder Der Große Bär hat seine Stellung über dem Horizont hinter sich gelassen. Der Polarstern liegt links des Großen Bär. Und links vom Polarstern befindet sich Kassiopeia. Bei guter Horizontsicht kann man im Norden noch Deneb, den hellsten Stern des Sommersternbilds Schwan, funkeln sehen. Im Februar sieht man beim Blick nach Süden das Wintersechseck – kein Sternbild, sondern eine Figur aus sechs sehr hellen Sternen, die alle zu den Wintersternbildern gehören. Hoch oben über unseren Köpfen steht Kapella im Fuhrmann, im Uhrzeigersinn folgen dann Aldebaran im Stier, Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Procyon im Kleinen Hund und Pollux in den Zwillingen. Die Sterne haben unterschiedliche Farben: Aldebaran, Pollux und Beteigeuze leuchten rötlich, Kapella und Procyon – gelblich, Sirius, die Gürtelsterne des Orions sowie Rigel – bläulich weiß. Aus dem Buch „Kosmos Sternführer für unterwegs“ von Michael Vogel. Nachtleuchtende Sternkarte - moses. Verlag GmbH.
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